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Schleswig-Holsteinische Journalistenpreise 2018 überreicht

Strahlende Gesichter bei den Preisträgern und den Verantwortlichen bei der vierten Verleihung der Schleswig-Holsteinischen Journalistenpreise durch die Stiftung des Kieler Presse-Klubs und den  Landesverband Schleswig-Holstein des DJV  am 8. Februar 2019 in den Räumen der Industrie- und  Handelskammer zu Kiel. Vor zahlreichen Ehrengästen, an der Spitze Ministerpräsident Daniel  Günther sowie die Chefs der Tageszeitungen und des Landesfunkhaus des NDR Schleswig-Holstein, konnten sich Martin Schulte (sh:z) über den ersten und Ulrich Metschies (Kieler Nachrichten) über den zweiten Preis freuen. Rafael Czajkowski (NDR Schleswig-Holstein Magazin) erhielt den von Prof.Dr. Jürgen Miethke gestifteten Nachwuchsförderpreis.
 
Eingerahmt von den beiden Vorsitzenden und Ministerpräsident Daniel Günther freuen sich die Preisträger (v.l.) Martin Schulte 
(sh:z), Ulrich Metschies (Kieler Nachrichten) und Rafael Czajkowski (NDR Schleswig-Holstein Magazin).  Fotos: Thomas Eisenkrätzer   
 
So sehr die „Digitalisierung auf allen Ebenen“ – das Motto für die Ausschreibung des Preises - ein Megathema in der Politik, der Arbeitswelt und für die Medien selbst ist, war das Echo lange Zeit verhalten. Zwar ist die Digitalisierung ein ständiges Nachrichtenthema, als Stoff für Reportagen oder  Hintergründe schien sie aber auf Anhieb kein Selbstgänger zu sein, berichtete der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung des Kieler Presse-Klubs, Reinhardt Hassenstein, in seiner Begrüßung. Das änderte sich zum Ende der Ausschreibung dann umso mehr, als schließlich 20 Bewerbungen der Jury zur Entscheidung vorlagen.

 

Kieler Presse-Klub wählt Vorstand neu


 Der Kieler Wirtschaftsjournalist und Pressesprecher des Sparkassen- und Giroverbandes Schleswig-Holstein, Reinhardt Hassenstein, ist am gestrigen Mittwochabend von der Mitgliederversammlung des Kieler Presse-Klubs erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. Hassenstein übt dieses Amt bereits seit 30 Jahren aus. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung den Direktor des NDR-Landesfunkhauses, Volker Thormählen. Er tritt die Nachfolge von Peter Hanemann an, der nicht erneut kandidierte. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Annette Wiese-Krukowska, Hans-Peter Petersen, Wolfgang Spahr, Helmut Ritter und Heiko Wischer.

Prof. Dr. Jürgen Miethke, der über 30 Jahre in der Stiftung des Klubs tätig war, wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Der Kieler Presse-Klub ist ein 1951 gegründeter Zusammenschluss von 160 Journalisten und den Medien verbundenen Persönlichkeiten, der u.a. die Ausbildung junger Journalisten fördert, gemeinsam mit dem Journalistenverband den Schleswig-Holsteinischen Journalistenpreis vergibt und in Kürze den 3. Band der Pressegeschichte Schleswig-Holsteins veröffentlicht.

Die Mitgliederversammlung fand im Kieler Rathaus statt. Im Anschluss an die Versammlung informierte der Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer über seine Pläne zur weiteren Entwicklung Kiels als Landeshauptstadt. 

 

Schleswig-Holsteinische Journalistenpreise 2017 verliehen

Zum dritten Mal konnten der Kieler Presse-Klub und der Landesverband Schleswig-Holstein des DJV die Schleswig-Holsteinischen Journalistenpreise verleihen - dieses Mal war aber alles etwas anders. Angefangen bei den beiden Preisträgern, Alexander Preker und Uli Exner, die sich erstmals den ersten Preis teilen mussten. Die Jury hatte den von der Stiftung des Kieler Presse-Klubs finanzierten Preis kurzerhand geteilt, weil beide Beiträge gleichwertig waren. Und die Volontäre der Kieler Nachrichten, die sich als Team mit ihrem online-Beitrag #erstewahl beworben hatten, wurden auch als Team mit dem Nachwuchsförderpreis geehrt. Stellvertretend für den Ministerpräsidenten Daniel Günther, hielt kurzfristig sein Stellvertreter Dr. Heiner Garg die Festrede. Dies war den besonderen Umständen der Berliner Koalitionsgespräche geschuldet. Und im übrigen eine Folge der "Wahlen" 2017, die als Thema für den Wettbewerb vorgegeben waren.

Acht Preisträger strahlen um die Wette: Die Volontäre der Kieler Nachrichten, Fatima Krumm, Florian Sötje, Isabelle Breitbach, Alev Dogan, Kerstin Tietgen, und Merle Schaack, Alexander Preker und Uli Exner sowie Festredner Dr. Heiner Garg, Reinhardt Hasssenstein und Arnold Petersen v.1. (Fotos: Thomas Eisenkrätzer)

Dennoch kann man von Kontinuität beim Wettbewerb sprechen, wie die Vorsitzenden des Kieler Presse ­Klubs und des DLV-Landesverbandes, Reinhardt Hassenstein und Arnold Petersen, bei der Würdigung der Preisträger feststellten. Über 30 Bewerbungen, mehr als 50 Ehrengäste, Preisträger, deren Beiträge beispielhaft für Qualitätsjournalismus in den Medien des Landes sind, und als Mitgastgeber der Veranstaltung die Industrie- und Handelskammer zu Kiel- das alles zeigt, dass der Schleswig­-Holsteinische Journalistenpreis auf dem Weg ist, sich zu etablieren, erklärten die beiden Vorsitzenden und dankten den Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen und den Chefetagen für besonders zahlreiche Bewerbungen und die Unterstützung des Wettbewerbs. Tatsächlich war das vorgegebene Thema mit den Wahlen zum Landtag und zum Bundestag ein Schwerpunkt der Berichterstattung in allen Medien.

Gerade bei der Vergabe des 1. Preises stellte sich heraus, wie schwierig es ist, unter einer Vielzahl nahezu gleichwertiger Beiträge einen als den Besten auszuwählen. Deshalb fällte die Jury ein salomonisches Urt­eil und vergab den 1. Preis an die Kollegen Alexander Preker, bis 2017 Reporter und Redakteur für dpa in Schleswig-Holstein, und Uli Exner von der Welt-Gruppe. Uli Exner schrieb ein Doppelporträt "Die besseren Populisten" über Ralf Stegner und Wolfgang Kubicki. Die Vorlage haben die beiden selbst geliefert - mit einem gemeinsamen Auftritt, bei dem sie sich nichts geschenkt haben, um zu beweisen, dass es für Populismus nicht die AfD im Landtag braucht. Exner beschreibt ihren Wahlkampf-Schlagabtausch in einem Boxring in praller, prägnanter Sprache. Seine Beobachtungen dieses ungewöhnlichen Spektakels verzahnt er mit hintergründigen Informationen und Detai aus der politischen Karriere der beiden Kontrahenten. Alexander Preker war mit dem unerschütterlichen Wahlkämpfer Patrick Breyer von den Piraten unterwegs. Herausgekommen ist der Bericht "Wahlkampf in Seenot- ­Wie die Piratenpartei ums Überleben kämpft". Aus Breyers Zitaten spricht einerseits Selbstaufgabe, andererseits eine diffuse Erwartung, entgegen allen Prognosen, wieder in den Landtag einzuziehen. Beide Beiträge würdigte die Jury als Beispiele für feinsinnige, ausdrucksstarke Portraits von Politikern, die in ihren Parteien prägend sind.

Den Preis für Nachwuchsjournalisten teilte sich das Team der KN-Volontäre Fatima Krumm, Florian Sötje, Isabelle Breitbach, Alev Dogan, Kerstin Tietgen, und Merle Schaack. Sie haben sieben Spitzenkandidaten einen Tag lang begleitet und deren Wahlkampf multimedial nachgezeichnet. Als sachliche Hilfe durchleuchteten sie u.a. die Programme der Parteien auf ihre Ziele für junge Leute. Visueller Mittelpunkt der Beiträge war eine Fahrt mit jedem Spitzenkandidaten im Paternoster des Landeshauses. Dieses Projekt, seine ideenreiche, unkonventionelle Umsetzung, verdiente nach Auffassung der Jury den Preis für Nachwuchs­journalisten. Apropos Jury: Ihr gehören die beiden Vorsitzenden, sowie die Kollegen Wolfgang Schmidt (DPA) und Prof. Dr. Jörn Radtke von der FH-Kiel an.

Dr. Heiner Garg hob in seiner Rede den unverzichtbaren Beitrag der Medien für eine funktionierende Demokratie hervor. Guter Journalismus sei ein Garant für Meinungsvielfalt und der beste Schutz vor den Folgen vor Fakenews. In seinem Schlusswort rief Arnold Petersen zu mehr Breite, Kreativität und Experimentierfreude auf. "Mal etwas Neues ausprobieren, neue Formate testen, den Blickwinkel weiten, das Spezielle auf eine allgemeine Ebene heben, es einordnen und analysieren. Da haben wir noch Luft gesehen", fasste er die Meinung der Jury-Mitglieder zusammen.

 

 

 

SH Journalistenpreis-ai DJV KielerPresseklub

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